Die Geburt des Wissens aus dem Geiste der Musik: Kommentar zum Beethoven-Motiv aus dem Film „Knowing“ (2009)

Der nötige Ernst

Nachvollziehbarkeit, wie Verständlichkeit, ist nicht voraussetzungslos. Im Gegenteil wird sie bisweilen erst durch mannigfache vorhergehende Bemühungen erreichbar. Zugleich beruht ein Großteil (wichtig: nicht alle) der Versuche, die Kommunikation aufzunehmen, auf der Hoffnung, nachvollziehbar zu handeln, zu sprechen oder zu wirken. Je feingeistiger, je komplexer und je ungewohnter nun die Aufforderung zum Mitvollzug ist, umso größer ist die gestellte Herausforderung. Zugleich ist diese Größe eine hervorragende Skala, um zwischen seinen Mitmenschen zu differenzieren – während der eine bereits daran scheitern mag, sich um den Mitvollzug zu bemühen, sobald der Anspruch zu sehr gestiegen ist, hält der Bruder im Geiste womöglich sogar noch bis dorthin mit, wo es einem selbst eine Erschwernis wird, die eigen Gedanken nachzuvollziehen. Diese

Juri Michailowitsch Lotman; Quelle
Juri Michailowitsch Lotman; Quelle

Pointe lässt Undeutlichkeit eine Funktion zukommen. Sie begründet meine Verehrung des Missverständnisses. Ihren theoretischen Ausdruck findet sie etwa in Juri Michailowitsch Lotmans Unterscheidung von Rhetorismus und Antirhetorismus in dem Werk „Die Innenwelt des Denkens“ (2010). Seine fixe Idee ist, dass Sprache nicht ursprünglich eindeutig, sondern mehrdeutig ist – und die antirhetorische Bemühung um Verständnis erst künstlich hinzutritt. Trotz Rhetorismus nachvollziehbar sein zu wollen, ist also nicht zwingend ein Zeichen von Unverständnis oder unangebrachter Überforderung, sondern manches Mal eine freundschaftliche Herausforderung: Es gibt nichts besseres, als ein gutes Missverständnis.

Um für den nachstehenden Gedanken empfänglich zu sein, um ihn nachvollziehen zu können, erfordert es meines Erachtens eine distinkte Stimmung. Sie ist geprägt von synästhetischer Empfänglichkeit für die Bedeutung von Musik für Geisteszustände und einen authentischen Pathos, der sich selbst ernster nimmt, als es nötig ist – in anderen Worten: eine reiche Stimmung, wie etwa die Manie, der Fiebertraum oder die Euphorie. Ich kann mir nicht vorstellen, dass durch diese Stimmung die Argumente, die ich vorzubringen gedenke, gültig oder gelungen werden, sie sind es unabhängig von ihr, doch die Relevanz des zu Sagenden hängt fundamental davon ab, ob der der Leser dazu bereit ist, den indifferenten, diffusen und entropischen Status zu verlassen, der das Medium Internet so suggestiv macht.

Eine Pilgerfahrt zu Beethoven

Richard Wagner; Quelle
Richard Wagner; Quelle

In Richard Wagners Novelle diesen Namens, die er 1840 nach E. T. A. Hofmanns Vorbild verfasste, trifft der Musiker R. auf Ludwig van Beethoven, um mit diesem über eine Aufführung des Fidelios zu sprechen. Wagner nun legt Beethoven einige Worte in den Mund, die eine Atmosphäre zu schaffen in der Lage sind, in deren Licht Beethovens Werk so zu erscheinen tendiert, wie es mir für die anstehende Filminterpretation im Geiste steht. Beethoven sagt also: „Wenn ich eine Oper machen wollte, die nach meinem Sinne wäre, würden die Leute davonlaufen; denn da würde nichts von Arien, Duetten, Terzetten und all dem Zeuge zu finden sein, womit sie heutzutage die Oper zusammenflicken, und was ich dafür machte, würde kein Sänger singen und kein Publikum hören wollen. Sie kennen alle nur die glänzende Lüge, brillianten Unsinn und überzuckerte Langweile. Wer ein wahres musikalisches Drama machte, würde für einen Narren angesehen werden, und wäre es auch in der Tat, wenn er so etwas nicht für sich selbst behielte,

Ludwig van Beethoven, 1803; Quelle
Ludwig van Beethoven, 1803; Quelle

sondern es vor die Leute bringen wollte“. Gewiss kommt in dieser Aussage gleichermaßen Ressentiment wie Chauvinismus zum Ausdruck, mir geht es jedoch um das existentiell reinere Moment des Individualismus. Die Aussage Beethovens, die Wagner hier fingiert, begreift sich im authentischen Kern in Abgrenzung vom Kollektiv; nicht erst, weil die Masse nicht verständig genug ist, sondern vielmehr wesentlich weil sie unverständig ist – weil sie nicht anders sein könnte. In anderen Worten: Beethoven denkt an Musik für das Reich des Geistes, nicht das Reich der Macht.

Von der annähernden Irrelevanz des Kontextes

Filmplakat; Quelle
Filmplakat; Quelle

Hier soll nun die Rede von einem Filmausschnitt sein, der ein Teil des 2009 veröffentlichten Films „Knowing“ von Alex Proyas ist. Von dem Film selbst soll hier indessen nicht die Rede sein; nicht jedoch weil seine Thematisierung den Rahmen dieses Textes überdehnt, sondern weil er irrelevant werden muss. Hierunter ist zu verstehen, dass die anstehende Impression der Szene ihre Wirkung losgelöst und unverbunden mit der übrigen Handlung und Szenerie entfaltet. Die Kontextualisierung ist somit gleichsam schädlich wie irreführend, denn sie kann nichts beitragen und weist nicht über die Szene hinaus. Der Grad, in dem der Film einen Beitrag zur Interpretation der Szene liefern kann, beschränkt sich auf ein Höchstmaß an Generalisierung. Die entscheidende Information ist, dass der Protagonist, gespielt von Nicolas Cage, der im Verlauf der Szene hinter die Musik in den Hintergrund tritt, Bewusstsein von der Tatsache erlangt hat, dass das Leben aller Menschen verwirkt ist. In der Passage, die ich kommentieren möchte, befindet er sich in seinem Automobil. Für die weitere Ausdeutung des Films ist das Ziel seiner Fahrt ebenso relevant wie der soziale Status seiner Rolle, doch hier soll nun mehr nicht berücksichtigt werden, als dass er im Bewusstsein vom Ende der Welt ein Auto navigiert.

Das Geschehnis

Der relevante Abschnitt beginnt mit der Einfahrt des Protagonisten in eine nordamerikanische Großstadt, seinem Blick zum Himmel und der Aktivierung des Autoradios und endet mit seiner Ankunft am Zielort. Die Szene dauert mehr als eineinhalb Minuten und hat keinen gesprochenen Text. In ihrem Mittelpunkt steht der Ton; es beginnt mit diffusem Stimmengewirr, bis mit dem Tastendruck auf das Radio der zweite Satz von Beethovens siebter Symphonie einsetzt. Im Verlauf der Szene bleibt einzig die Musik zu hören, bis an ihrem Ende eine Kamerafahrt von dem Fahrzeug hinweg in die Höhe stattfindet und zu der Musik erneut das Stimmengewirr einsetzt. Die Fahrt selbst spielt keine Rolle, ist vielmehr der Anlass für den Blick in die auf der Straße wogende Masse an desorientierten Menschen.

Robert Musil; Quelle
Robert Musil; Quelle

Diese Masse ist desindividuiert, sie trägt kein Gesicht und besteht aus nicht mehr als Frag-mentationen leiblicher Entitäten. Sie ist kein acrylfarbenes Portrait, sondern das Fresko eines Großstadtpanormas, wie es seit der Industrialisierung in der kulturpessimistischen Belletristik skizziert wurde. Die anonymen Glieder dieser Masse sind also Instanziierungen des „Manns ohne Eigenschaften“ (Robert Musil), d. h. ihr Verhalten ist durch einen Herdentrieb bestimmt, ohne dass sie aus ihrem rasenden Treiben jemals hinaus geraten könnten. Die symbolische Auslegung dieser Szene wird erst dann möglich, wenn dieser antirealistische Modus der Darstellung nicht durch gemeinen Menschenverstand unterminiert wird. In anderen Worten: Es liegt nahe, dem irrenden Treiben der Massen durch psychologische Projektionen Vollständigkeit zu attribuieren, d. h. ihnen Intentionen, Pläne und Sinn zuzuschreiben, doch in dieser Szene ist es essentiell, dem wilden Treiben mehr nicht als sein ureigenes Chaos einzugestehen.

Die Pointe

Leicht lässt sich die Szene rationalisieren, solange der das Gefährt manövrierende Protagonist als dem Geschehnis extern verstanden wird. Die Ruhe und die Feierlichkeit seines Auftritts scheinen der Konzentration auf die Fahrt geschuldet und nicht von der allgemeinen Konfusion ergriffen zu sein, ist Resultat der routinierten und automatisierten Handlungsabfolge des Autofahrens. Inmitten der Weltuntergangsstimmung fokussiert die Kamera jedoch ein stillstehendes Paar. Der seine Partnerin in den Armen haltende Mann wirft dabei der anscheinend die Fahrt des Automobils nachvollziehenden Kameraperspektive einen tiefen, unverwüstlichen und bedeutungsschwangeren Blick zu. Hier manifestiert sich nun die künstlerische Aussage in einem Einbruch des Sakralen in die Profanität des tobenden Chaos‘. Dieser Blick ist eine Transformation des Augurenlächelns in eine der Tragik der Szenerie entsprechende Form – es ist der Blick des Wissenden, der sich an einen Mitwisser richtet.

Zwei Auguren bei der Vogelschau; Quelle
Zwei Auguren bei der Vogelschau; Quelle

Das Medium des Blicks wird künstlerisch indessen erst durch Beethovens siebte Symphonie zugänglich. Das gewählte Stück mag zwar nach der Intention des Drehbuchs in erster Linie eine feierlich-sakrale Atmosphäre erzeugen, doch, was relevant ist, wird hier erneut in erster Linie durch die Rezeptionsästhetik inauguriert. Tatsächlich enthält der zweite Satz besagter Symphonie eine motivische Anleihe an den zuvor erwähnten Fidelio – hier schließt sich ein Kreis. Der Kontrast des navigierenden Protagonisten sowie dem Paar und der tosenden Masse ist Wagners Unterschied zwischen den „Leuten“ und „es für sich selbst behalten“. Es ist das Wissen der Kassandra, das es zu verkünden nicht lohnt, weil es nie ernstgenommen würde. Beethovens orchestrale Musik ist der reinste Ausdruck dieses Urphänomens (im Sinne Goethes).

Schnell lässt sich hier die Frage danach anschließen, unter welchen Umständen dieses Urphänomen zur Geltung komme. Hier meine ich nun, dass es dem einen oder anderen freien Geist intuitiv bereits intim vertraut sein mag, der ruhigen Gemütes durch eine geschäftig treibende Hauptstraße wandelt oder statt das Aufsehen erregende Ereignis zu beachten, seinen Blick auf die aufmerksame Menge der Beobachter wendet. Es ist ein Ethos der Selbstdistanz, das nicht auf Intelligenz oder Macht beruht, sondern aus der Klarheit der Einsicht und des Selbstbewusstseins hervorgeht.

4 Gedanken zu „Die Geburt des Wissens aus dem Geiste der Musik: Kommentar zum Beethoven-Motiv aus dem Film „Knowing“ (2009)“

  1. Der Verfasser hat es wiederum geschafft, mich zu überraschen: dass er diesen Film kennt, hätte ich ihm nun wirklich nicht zugetraut 😉
    Aber eigentlich ist es plausibel: wo ließe sich besser dem Steckenpferd des Verfassers, der Massenpsychologie, nachgehen als bei der Sichtung von Katastrophen- und Endzeitfilmen? Mögen diese auch kein unmittelbares Abbild der Wirklichkeit darstellen, vermögen sie doch darüber Aufschluss zu geben, was dem Urheber als hinreichend realitätsnah erscheint.
    Und mehr noch: Die eigene Sichtweise diser Filme und das, worauf man in Massenszenen achtet, geben Aufschluss über die eigene Einstellung zum Menschen und Mitmenschen.
    Sieht man nur die große Masse, um die es sowieso nicht schade wäre, wenn sie zugrundegeht, oder sieht man einen Verbund von Individuen, deren Einzelschicksale in einer existenzbedrohenden Lage mit denen anderer verflochten sind, die eine Geschichte haben, eine Vergangenheit und vormals auch eine Zukunft?
    Wenn man sein Umfeld mit diesem letzteren Blick betrachtet, dann tun sich unendliche Möglichkeiten und Verzweigungen auf: Ereignisse und Kausalketten, die dieses Zusammentreffen herbeiführten und die in diesem Punkt verschmelzen, um danach wieder auseinanderzudriften und sich in der Ewigkeit des Wahrscheinlichen und Unwahrscheinlichen zu verlieren. Und man wird sich der eigenen Rolle in diesem Gefüge bewusst: die eigene Präsens, das eigene Handeln, sogar die bloße Existenz selbst vermag Einfluss zu haben auf diese Abläufe in der Welt.
    Was ich damit sagen will: Ist es nicht viel faszinierender, die Welt auf diese Weise zu betrachten? Ist nicht dies erst die Sichtweise, die uns ein folgenorientiertes, verantwortungsvolles Verhalten möglich macht? Lässt nicht erst dies uns die Berechtigung der allgemeinen Zuschreibung von untastbarer Würde des Menschen begreifen?
    Ich will mir nicht anmaßen, zu behaupten, diesem Anspruch gerecht zu werden. Doch habe ich mich des öfteren dabei beobachtet, wie ich Fotografen fotografiere, oder nachts an Häusern vorbeigehe, in denen nur einige wenige Fenster erleuchtet sind, und mich frage, was dort drinnen wohl geschieht, welchen Grund sie wohl haben, um diese Zeit noch auf zu sein.
    Aber will ich wirklich wissen, was es damit auf sich hat? Mitnichten! Es ist gerade der schöne Schein, die Spekulation, die gleichzeitige Existenz unendlich vieler, sich gegenseitig ausschließender Realitäten, die mein Interesse weckt und mich dazu verleitet, sie aus der Masse herauszunehmen und als Individuen wahrzunehmen. Deshalb könnte jede Enthüllung nur eine Enttäuschung sein.
    Aber ich drifte schon wieder vom Thema ab: Sollte man das Wissen um ein drohendes Verhängnis für sich behalten? Gibt es eine andere Möglichkeit? Welchen Nutzen hätte es?
    Auf diese Fragen kann man vielfältige Antworten geben. Ich für meinen Teil würde zunächst spekulieren, welche Auswirkungen die Enthüllung hätte. Dann würde ich abwägen: Einerseits zwischen der eigenen spielerischen Neugier, wie sie am besten durch Hannibal Lecter zum Ausdruck kommt, der einfach von der Frage nach dem „was wäre wenn“ fasziniert ist, dem Interesse der anderen am Aufrechterhalten der Illusion durch das Nichtwissen und schließlich deren Interesse an einer Enthüllung und der damit verbundene Möglichkeit, sich auf das Drohende einzustellen. Und natürlich dürfen die Folgen für einen selbst nicht unberücksichtigt bleiben.
    Wagner lässt Beethoven das Fortbestehen seiner beruflichen Perspektiven über die abstrakte Möglichkeit der Erkenntnis durch Gleichgesinnte stellen und ebenso lässt Proyas seine Hauptfigur den eigenen Weg wählen, um die mit einer Enthüllung verbundenen Risiken für das eigene Vorankommen zu vermeiden. Wenn dies ohne allzu große Risiken möglich wäre, würde ich wohl das Experiment wagen 😉

    1. Neben dem guten Missverständnis gibt es vermutlich auch das banale Missverständnis oder lediglich das nicht verstehen. So mein Empfinden am Text lang. Im Beginn geht es dir um das gute Missverständis und am Ende um eine Art „vollkommenes Verständnis“. Dazwischen wird die Masse eingeführt, aus der heraus Individuen das „vollkommenes Verständnis“ heraus erleben können. Wo ist aber die erste Verbindung? Oder bin ich blind und das „gute Missverständnis“ und das „vollkommenes Verständnis“ sind das selbe?

      Die Szene aus Knowing, wie du Sie beschrieben hast konnte ich leider so in der Kinofassung aus 2009 nicht finden. Um Minute 55 ist die beschriebene Einfahrt nach Downtown Manhatten zu sehen, mit Kamerawechsel nach oben. Aber die Autofahrt dauert nicht einmal 30 Sekunden. Das erste Gespräch folgt kurz danach. Die gesamte Szene ist damit knapp 1 Minute lang und durch den klar verständlichen Nachrichtensprecher unterbrochen. Es findet sich die graue Masse wieder, wenn auch im vorwiegend schwarzen Business Outfit. Aber der „Blick“ der für die in deinem Text folgende Darstellung entscheidend ist, ist mir nicht aufgefallen. Hier gibt es wohl Änderungen im Schnitt in anderen Fassungen.

      1. Zunächst, Du hast die Szene nicht gefunden. Es ist die letzte Szene des Films und kann deswegen nicht nach einer knappen Stunde terminiert sein. Die tatsächliche Referenz lässt sich leichter via Youtube mit dem Suchbegriff „beethoven knowing“ erheischen.
        Zum Missverständnis: Die Präambel der obigen Filmkritik stimmt auf die nach meinem Dafürhalten vorausgesetzte Einstellung gegenüber jenem selbst ein. Jeder, der ein fraglos reproduzier- und adaptierbares Interpretationsangebot erwartet, wird enttäuscht. Es ist eine Aussage auf der Metaebene. Die Aussagen zur Verständigkeit der Masse sind demgegenüber auf der Objektebene zu lokalisieren. Hier geht es um das beschriebene Urphänomen privater, intuitiver, aber exklusiver Gewissheit.

  2. Tralala.

    Der Film war mir beim Lesen deines … (Ja – was war das eigentlich?) nur noch blass in Erinnerung.
    Warum Dir die Szene des Mannes, der in dem Chaos still stehen bleibt (und meiner Meinung nach nicht lächelt) so besonders auffällt ist mir nicht klar geworden.

    Da ich also offensichtlich keinen Beitrag liefern kann und damit in deiner „Bruder im Geiste“-Skala (Übrigens für mich eine Herabwürdigung) nicht besonders hoch klettere, hier ein etwas anderer Beitrag:

    Musik zu hören, ist eine meiner Leidenschaften und bislang blieb jeder Versuch einem anderen Menschen, der diese Leidenschaft nicht ohnehin schon für sich entdeckt hat, dafür zu begeistern, wirkungslos.

    Es liegt daran, dass „Musik zu hören“ unterschiedlich getan werden kann. Musik kann nebenbei laufen, man kann sie zu einem Bild hören, sie kann als Hintergrundmusik in einem Film vorkommen – es gibt beliebig viele Konstellationen.
    Das ist aber nicht der Punkt!
    Es geht nicht um die Art und Weise in der Musik dargebracht wird, sondern es geht darum, wie man sie auf sich wirken lässt.

    Der Perfekte Zustand zum Musikhören ist ein meditativer Zustand, den ich persönlich erreiche, wenn ich allein bin, meine Gedanken bremse und mich voll und ganz auf das Erlebnis im Jetzt konzentriere.
    In diesem Zustand ist der Höhepunkt eines Werkes ein Hochgenuss der Sinne, welcher kaum zu beschreiben ist.

    Interessant ist, dass es dabei nicht auf die Art der Musik ankommt, solange sie das Potenzial besitzt mich zu bewegen.
    Und genau das, hat Beethoven in Kombination mit den Bildern aus diesem Video erreicht: https://www.youtube.com/watch?v=TTFG1jVKbPA

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